Appell für Dringlichkeit
Um den Richtlinien der Berufsverbände gerecht zu werden, müssen einige Kulturbetriebe Subventionserhöhungen beantragen. In Zeiten von verknappten Finanzen sehen sie sich mit viel Gegenwind konfrontiert.
Die igKultur Ost appelliert an die Dringlichkeit, die Löhne und Gagen in der Kultur auf ein vergleichbares Niveau anderer Branchen anzuheben. Unterstützt wird diese Forderung von der Kulturbotschaft des Bundes.
Beispiel Palace St. Gallen
Auch die Kulturförderungsvision der Stadt St.Gallen verankert Kultur als verlässlichen Arbeitsort. Aktuelle entlädt sich die Diskussion um Erhöhung von Subventionen zugunsten angemessener Bezahlung im Kultursektor am Konzert- und Diskussionslokal Palace. Einer Kulturinstitution, die seit 20 Jahren zum Kern der Szene gehört und über die Kantonsgrenzen hinaus ausstrahlt. Als Veranstaltungssaal ermöglicht es einen wichtigen Bestandteil des kulturellen Angebots in St.Gallen, indem es neben einem kuratierten Musikprogramm auch Podiumsdiskussionen und Referate in einer einzigartigen Atmosphäre bietet.
Aufgrund der neuen Honorarrichtlinien hat das Palace eine Subventionserhöhung von CHF 60’000 eingereicht. Dieser Betrag wurde vom Stadtrat wegen der knappen städtischen Finanzen im Vorfeld bereits auf einen Beitrag von CHF 25’000 gekürzt. Die Folgen einer Ablehnung dieser moderaten Erhöhungen hätten unter anderem folgende Konsequenzen:
- Die heutige prekäre finanzielle Situation Kulturschaffender wird nicht verbessert
- Ohne Erhöhung droht ein empfindlicher Leistungsabbau
- Keine verlässliche und nachhaltige Förderung von Kulturinstitutionen
Die igKultur Ost betont die akute Dringlichkeit von Verbesserungen bei den prekären Arbeitsbedingungen in der Kultur. Sie fordert ein klares Bekenntnis für die Kultur, einem Sektor mit ausgewiesener Wertschöpfung und einem grossen gesellschaftlichen Mehrwert, der erheblich zur Standortattraktivität St.Gallens beiträgt.
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